Was ist UEB[3]?
Wer UEB[3] zum ersten Mal begegnet, denkt wegen des Namens wahrscheinlich zuerst an Krypto und Blockchain. Das ist nicht ganz falsch, beschreibt aber nur einen Teil dessen, was dahintersteckt.
UEB[3] ist heute eine international aufgestellte Investmentgruppe. Für Anleger ist vor allem der Investmentfonds in Mauritius relevant. Über ihn wird Kapital in unterschiedliche Anlagebereiche investiert – von digitalen Vermögenswerten und aktivem Trading über DeFi bis hin zu realen und privaten Investments.
Fangen wir mit dem Namen an
Der Name UEB[3] ist unverkennbar an Web3 angelehnt. Web3 steht vereinfacht für den Bereich des Internets, in dem Blockchain-Technologie und digitale Vermögenswerte eine wichtige Rolle spielen.
Nach der mir bekannten Entstehungsgeschichte wurde aus WEB3 schließlich UEB3: Das W wurde durch das U im Nachnamen des Gründers Viktor Uzunov ersetzt. Daraus entwickelte sich die heutige Schreibweise UEB[3].
UEB[3] und der Fonds sind nicht dasselbe
Diese Unterscheidung ist wichtig, weil UEB[3] als Gruppe und der Fonds in Mauritius unterschiedliche Rollen haben.
UEB[3] besteht aus mehreren Gesellschaften und operativen Einheiten in verschiedenen Ländern. Diese kümmern sich unter anderem um Unternehmensführung, Technik, Administration, Geschäftsentwicklung und Projekte rund um reale Vermögenswerte.
Das eigentliche Investment findet dagegen über den UEB3 Ventures Ltd-Incorporated VCC Sub-Fund in Mauritius statt. Er gehört zur dortigen UEB3 Ventures VCC Ltd und ist das regulierte Investmentvehikel der Gruppe.
Vereinfacht gesagt: UEB[3] ist die Gruppe – der Fonds in Mauritius ist der Teil, in dem das Anlegerkapital investiert wird.
Was macht UEB[3] mit dem investierten Kapital?
Das Interessante an dem Konzept ist für mich, dass nicht alles auf eine einzige Anlageform gesetzt wird.
Der Fonds beschreibt heute einen Multi-Asset-Ansatz mit verschiedenen Bereichen. Dazu gehören liquide digitale Vermögenswerte, aktiver Handel und Absicherungsstrategien, DeFi, reale beziehungsweise tokenisierte Vermögenswerte sowie ausgewählte private und noch junge Investmentmöglichkeiten. Ein Teil des Kapitals kann außerdem bewusst liquide gehalten werden.
Aktives Trading
Ein wichtiger Teil der Strategie ist der aktive Handel an Finanzmärkten.
Dabei wird nicht einfach ein Vermögenswert gekauft und anschließend jahrelang darauf gewartet, dass sein Preis steigt. Trader können wesentlich kurzfristiger handeln und sowohl steigende als auch fallende Kurse nutzen.
Dabei kommen unter anderem Futures und andere Derivate zum Einsatz.
Ein Future kann man sich vereinfacht wie einen Vertrag vorstellen, dessen Wert von der Preisentwicklung eines anderen Vermögenswertes abhängt, beispielsweise Bitcoin oder Ethereum. Dadurch kann eine Position auch darauf ausgerichtet werden, von fallenden Kursen zu profitieren.
Zusätzlich können solche Positionen mit einem Hebel gearbeitet werden. Dadurch lässt sich mit einem bestimmten Kapitaleinsatz eine größere Position bewegen.
Das erklärt auch, warum beim aktiven Trading grundsätzlich ganz andere Ergebnisse möglich sind als bei einem klassischen langfristigen ETF.
Kryptomärkte bewegen sich häufig stark, werden rund um die Uhr gehandelt und ermöglichen innerhalb kurzer Zeit viele einzelne Trades. Hebel und Derivate können diese Bewegungen zusätzlich verstärken.
Das funktioniert allerdings in beide Richtungen. Dieselben Instrumente, die hohe Gewinne ermöglichen können, können auch Verluste deutlich beschleunigen. UEB[3] beschreibt deshalb Positionsgrößen, Absicherung, Liquidität und Verlustbegrenzung als Teil seines Risikomanagements.
Wer sich die bisher dokumentierten Tradingergebnisse genauer ansehen möchte, findet dazu weitere Informationen und externe Nachweise unter Fakten & Dokumente.
DeFi – Finanzgeschäfte über die Blockchain
Ein weiterer Bereich ist DeFi. Die Abkürzung steht für Decentralized Finance, also dezentrale Finanzanwendungen.
Die Grundidee ist weniger exotisch, als der Name zunächst vermuten lässt.
Kapital kann beispielsweise für Kredite, Liquidität oder andere Finanztransaktionen bereitgestellt werden. Dafür entstehen Zinsen oder andere Vergütungen. Anders als bei einer klassischen Bank laufen viele dieser Vorgänge über Programme und Protokolle auf einer Blockchain.
UEB[3] zählt unter anderem Lending, Staking und Liquiditätsstrategien zu diesem Bereich. Entscheidend ist dabei nicht einfach die höchstmögliche angebotene Rendite. Berücksichtigt werden nach Angaben des Fonds auch Liquidität, technische Risiken und die Qualität der jeweiligen Gegenparteien und Protokolle.
Digitale Vermögenswerte
Nicht alles wird kurzfristig gehandelt.
Der Fonds kann digitale Vermögenswerte auch direkt halten. Der Unterschied zum Futures-Trading ist recht einfach: Beim direkten Investment wird der Vermögenswert selbst gehalten. Beim Future handelt man einen Vertrag, dessen Wert von dessen Kursentwicklung abhängt.
Solche Positionen können stärker auf eine längerfristige Entwicklung ausgerichtet sein und werden innerhalb des Gesamtportfolios je nach Marktlage erhöht, reduziert oder abgesichert.
Immobilien, Aktien und andere reale Werte
UEB[3] beschränkt sich nicht auf digitale Märkte.
Der aktuelle Investmentrahmen sieht auch sogenannte Real-World Assets vor. Dazu können beispielsweise Immobilien, Aktien, Rohstoffe oder Kreditinvestments gehören. Solche Vermögenswerte können direkt oder über moderne, teilweise tokenisierte Strukturen eingebunden werden.
Bei einer tokenisierten Anlage wird ein realer Vermögenswert oder ein wirtschaftlicher Anspruch darauf digital abgebildet. Blockchain-Technologie dient hier also nicht als Investmentzweck an sich, sondern als technische Infrastruktur.
Gerade dieser Bereich finde ich interessant, weil er zeigt, dass UEB[3] eben nicht einfach nur ein Krypto-Trading-Projekt ist.
Beteiligungen und neue Investmentmöglichkeiten
Ein kleinerer Teil des Portfolios kann außerdem in private oder noch junge Unternehmen und Projekte fließen.
Dazu können beispielsweise Early-Stage-, Pre-Market-, Pre-IPO-, Technologie- oder Infrastrukturinvestments gehören. Solche Anlagen haben häufig einen längeren Zeithorizont und sind weniger liquide als börsengehandelte Vermögenswerte. Deshalb werden sie nach Angaben von UEB[3] innerhalb eigener Risikobudgets eingesetzt.
Damit entstehen mögliche Erträge nicht nur aus einer einzigen Quelle.
Tradinggewinne, Wertsteigerungen, DeFi-Erträge, reale Vermögenswerte und Unternehmensbeteiligungen können sich innerhalb eines Portfolios ergänzen.
Woher kommen die Renditen?
Das ist wahrscheinlich eine der Fragen, die sich fast jeder stellt, wenn er zum ersten Mal die historischen Ergebnisse von UEB[3] sieht.
Die Antwort lautet nicht: weil irgendwo ein ungewöhnlich hoher Zinssatz gezahlt wird.
Es handelt sich auch nicht um ein klassisches Sparprodukt.
Das Kapital wird aktiv eingesetzt. Ein Teil arbeitet in Märkten, die wesentlich stärker schwanken als klassische Aktienmärkte. Positionen können häufiger gewechselt werden, Kursbewegungen können in beide Richtungen genutzt werden, und Derivate können die Wirkung einer Marktbewegung verstärken.
Dazu kommen weitere Ertragsquellen aus DeFi und längerfristig orientierten Investments.
Das schafft wesentlich größere Ertragsmöglichkeiten als bei einer passiven Anlage. Gleichzeitig entstehen daraus auch entsprechend andere Risiken.
Hohe vergangene Renditen sind deshalb weder ein fester Zinssatz noch ein Versprechen für die Zukunft.
Was passiert mit erzielten Gewinnen?
UEB[3] bietet aktuell drei Auszahlungsvarianten: wöchentlich, monatlich und Compounding.
Bei der wöchentlichen Variante werden erzielte Gewinne regelmäßig ausgezahlt.
Bei der monatlichen Variante bleiben die Wochengewinne zunächst investiert und werden wiederangelegt. Am Monatsende kann entschieden werden, ob die Gewinne ausgezahlt werden oder weiter im Investment bleiben.
Beim Compounding werden die Gewinne fortlaufend wieder investiert. Dadurch wächst die Kapitalbasis, mit der in den folgenden Wochen weitergearbeitet wird, und es entsteht der Zinseszinseffekt.
Natürlich gilt auch hier die andere Seite der Rechnung: Eine größere investierte Summe nimmt nicht nur an möglichen Gewinnen, sondern ebenfalls an möglichen Verlusten teil. Ausschüttungen hängen außerdem davon ab, ob tatsächlich realisierte Ergebnisse und ausreichend Liquidität vorhanden sind.
Und wie kommt man wieder an sein Kapital?
Für neue Investments gilt derzeit zunächst eine Sperrfrist von 90 Tagen.
Nach Ablauf dieser Zeit können nach dem aktuell veröffentlichten Standardrahmen bis zu 25 Prozent des verfügbaren Kontowerts innerhalb eines wöchentlichen Bearbeitungszyklus zurückgenommen werden.
Größere Rücknahmen sind ebenfalls möglich. Für diese gilt derzeit ein verlängerter Bearbeitungszeitraum von bis zu 30 Tagen. Dabei gelten jeweils die Liquiditätsbedingungen und Fondsbestimmungen.
Gewinnausschüttung und Rücknahme des investierten Kapitals sind also zwei unterschiedliche Dinge.
Wer regelmäßig Gewinne ausschütten lässt, muss deshalb nicht automatisch sein eigentliches Investment reduzieren.
Wie wird man Anleger?
Der Einstieg beginnt mit einer Zugangsanfrage. Eine Registrierung oder das Anlegen von Portal-Zugangsdaten eröffnet noch kein Investmentkonto und bedeutet noch keine Annahme als Anleger.
Zunächst prüft UEB[3], ob der Interessent die Voraussetzungen als zulässiger Expert Investor erfüllt und ob Fondsinformationen und eine Zeichnung in seiner Jurisdiktion rechtmäßig angeboten werden dürfen.
Danach folgt die KYC-/AML-Prüfung. Dabei werden unter anderem Identität, wirtschaftliches Eigentum, Sanktionen, politisch exponierte Personen und die Herkunft der eingesetzten Mittel geprüft. Je nach Fall können zusätzliche Nachweise verlangt werden.
Zulässige Antragsteller erhalten anschließend die aktuellen Fondsunterlagen, darunter Offering Memorandum, Zeichnungsvertrag, Risikohinweise und die für ihre Struktur relevanten Bedingungen. Danach wählen sie eine verfügbare Ausschüttungs- oder Akkumulationsstruktur sowie die dazugehörige Währung beziehungsweise das Asset und reichen den Zeichnungsantrag ein.
Im aktuellen Anmeldeformular werden unter „Bevorzugte Währung“ USD, BNB, BTC, ETH, HYPE, KAS, LINK, SOL, TAO, XMR, XRP und ZEC angeboten. Welche Struktur tatsächlich zur Verfügung steht, kann je nach Anleger, Jurisdiktion und Onboarding-Weg unterschiedlich sein.
Zahlungsanweisungen werden erst im genehmigten Prozess über verifizierte Fonds-Kanäle bereitgestellt. Die Zeichnung wird wirksam, wenn UEB[3] die Prüfung abgeschlossen, die erforderlichen Unterlagen und freigegebenen Mittel beziehungsweise Assets erhalten und den Antrag formell angenommen hat.
Für das Investment selbst braucht man keine Kenntnisse über Blockchain, Futures oder Trading. Wer allerdings eine Struktur in einem digitalen Asset wählt, muss den Transfer dieses Assets durchführen können.
Wer kann investieren?
Der Fonds ist als sogenannter Expert Fund zugelassen.
„Expert Investor“ ist dabei eine regulatorische Anlegerkategorie. Ob jemand zugelassen werden kann, wird im Rahmen des Aufnahmeprozesses nach den geltenden Fondsunterlagen und gesetzlichen Vorgaben geprüft.
Hinzu kommt die Frage des Wohnsitzlandes. Eine Fonds-Zulassung in Mauritius bedeutet nicht automatisch, dass das Investment in jedem anderen Land öffentlich angeboten werden darf. UEB[3] prüft deshalb auch die jeweilige Jurisdiktion des Interessenten.
Welche Gebühren fallen an?
Für den Anleger ist das Gebührenmodell derzeit sehr einfach: UEB[3] berechnet eine Performance Fee von 10 Prozent auf realisierte Gewinne. Auf das investierte Kapital selbst fällt keine Performance Fee an. Weitere Gebühren, die dem Anleger etwa für eine Einzahlung, die Wahl der Anlagestrategie oder das gewählte Auszahlungsintervall separat berechnet werden, sind im derzeit veröffentlichten Modell nicht ausgewiesen.
Daneben entstehen innerhalb des Fonds natürlich Kosten für den eigentlichen Investmentbetrieb – beispielsweise für Handel, Verwahrung, Administration, Prüfung oder technische Infrastruktur. Das sind jedoch keine zusätzlichen Einzelgebühren, die der Anleger für bestimmte Handlungen in seinem Konto bezahlt. Solche Kosten gehören zum Fondsbetrieb und können das Fondsergebnis und damit indirekt auch die Rendite beeinflussen.
Für den Anleger bleibt die unmittelbar ausgewiesene Gebühr damit überschaubar: 10 Prozent des realisierten Gewinns.
Wie ist der Fonds reguliert?
Das eigentliche Investmentvehikel sitzt in Mauritius.
Die UEB3 Ventures VCC Ltd ist dort als Variable Capital Company organisiert und verfügt über die Global Business Licence GB26206460.
Der UEB3 Ventures Ltd-Incorporated VCC Sub-Fund trägt die Genehmigungsnummer GB26206460-SF1 und ist von der Financial Services Commission Mauritius als Collective Investment Scheme, Expert Fund und selbstverwaltetes Scheme zugelassen.
Das bedeutet, dass hinter dem Investment heute eine klar definierte und regulierte Fondsstruktur steht.
Eine solche Zulassung bedeutet allerdings nicht, dass die Finanzaufsicht Gewinne garantiert oder wirtschaftliche Risiken übernimmt. Die FSC schafft und überwacht den regulatorischen Rahmen, innerhalb dessen der Fonds tätig sein darf.
Die entsprechenden Registereinträge, Unternehmensdokumente und Genehmigungen schauen wir uns unter Fakten & Dokumente genauer an.
Was bleibt unterm Strich?
Für mich lässt sich UEB[3] heute am besten so beschreiben:
Es ist eine internationale Investmentgruppe mit einem regulierten Fonds in Mauritius, der moderne digitale Finanzmärkte mit klassischen und realen Anlageformen verbindet.
Ein Teil des Kapitals wird sehr aktiv eingesetzt, andere Teile sind längerfristig ausgerichtet. Trading, digitale Vermögenswerte, DeFi, reale Anlagen und private Investments sollen dabei nicht isoliert nebeneinanderstehen, sondern innerhalb eines gemeinsamen Portfolios zusammenarbeiten.
Das unterscheidet UEB[3] deutlich von einem ETF, einem klassischen Investmentfonds oder einem reinen Krypto-Trader.
Mich persönlich hat genau dieses Konzept neugierig gemacht.
Ob und wie gut es langfristig funktioniert, lässt sich nicht aus einer Beschreibung ableiten. Deshalb schauen wir auf dieser Seite nicht nur auf das Konzept, sondern auch auf die bisherigen Ergebnisse, die verfügbaren Dokumente und meine eigenen Erfahrungen damit.
Unter Fakten & Dokumente findest du die überprüfbaren Hintergründe. Unter Chancen & Risiken geht es um die andere Seite der Rechnung. Und unter Meine Erfahrungen erzähle ich, wie sich mein eigener Weg mit UEB[3] entwickelt hat.